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Freie Sicht nach allen Seiten: Wenn Äste in Gehwege oder Straßen ragen

Anpflanzungen beleben und verschönern das Ortsbild und tragen zur Verbesserung der Lebensräume für Mensch und Tier bei. Leider können durch Anpflanzungen aber auch Gefahrensituationen hervorgerufen werden. Bei dem Ordnungsamt eingehende Hinweise und Beschwerden sowie selbst durchgeführte Ortsbesichtigungen zeigen uns, dass an Kreuzungen, Einmündungen sowie Bürgersteige, Fuß- und Radwegen immer wieder Behinderungen durch überhängende Äste und zu breit oder zu hoch wachsende Hecken besteht. 

Um Gefahrensituationen von vornherein zu vermeiden und allen Beteiligten zusätzlichen Aufwand zu ersparen, bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:

Nehmen Sie auf Ihre Mitmenschen, gerade auf Kinder und Menschen mit Gehbehinderungen, Rücksicht und beachten Sie diese Hinweise. Als Verkehrsteilnehmer erwarten Sie, dass andere Grundstückseigentümer bzw. -besitzer alles unternehmen, um Sie selbst und Ihre Angehörigen vor Gefahren zu schützen. Legen Sie diesen Maßstab auch an Ihr eigenes Verhalten an. Beachten Sie bitte auch, dass Sie als Grundstückseigentümer bzw. -besitzer verkehrssicherungspflichtig sind und im Schadensfall mit erheblichen Schadensersatzansprüchen konfrontiert werden können. Besonders gefährdet sind Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Fahrrad den Gehweg benutzen müssen. Werden sie durch überhängende Äste zum Ausweichen auf die Straße verleitet, besteht erhöhte Unfallgefahr für sie. Neben der möglichen Verletzung des Kindes drohen Ihnen erhebliche Schadensersatzforderungen.

Noch bevor der Frühling ins Land zieht, müssen Gartenbesitzer schon den Frühjahrsputz am gewachsenen Sichtschutz abgeschlossen haben. Denn Hecken, Gebüsche und Schilfe dürfen nur noch bis Ende Februar radikal gestutzt oder geschnitten werden. Danach gilt bis zum 30. September ein Bestandsschutz, um Brutstätten von Tieren nicht zu gefährden.


Schnee und seine Folgen…

Noch ist er nicht da, aber manchmal kommt er schneller als man denkt; der Schnee! Und dann die leidige Frage wohin damit? 

Auf der einen Seite freut man sich, wenn man den Winterdienst vor seiner Türe hört und weiß, dass nun geräumt und gestreut wird, auf der anderen Seite ist man sauer, wenn man vor die Tür geht und sieht, dass die doch tatsächlich den Schnee vor die eigene Ausfahrt geschoben haben. 

„Die“, das ist der städtische Bauhof, der in Nastätten die Straßen von Schnee und Eis befreit. Eine Information nur mal so am Rande: „Auch auf Straßen, wo die Stadt Nastätten gar nicht streuen oder schieben müsste“. Diese Männer stehen ganz früh auf, extra für uns oder sind auch nachts mal unterwegs, zumindest Derjenige der Winterdienst hat an diesen Tagen.

Nun wieder zurück zum Problem. Der Schnee wurde vor ihre Ausfahrt geschoben, zugegeben ärgerlich. Aber genauso hat sich der Räumdienst kurz vorher geärgert, dass gerade auf engen Straßen die Autos statt in der dafür vorgesehenen eigenen Einfahrt auf der Straße stehen und den Winterdienst damit ganz schön erschweren.

Nun sieht man immer wieder erboste Bürger, die mit einer Menge Elan den Schnee der gerade von der Straße geschoben wurde, mit viel Schmackes und entsprechenden Kommentaren auf die Straße zurückbefördern. Der aufmerksame Leser merkt spätestens jetzt, dass dies kontraproduktiv ist. Aber warum machen wir uns selbst das Leben so schwer? Warum ist es besser, bei der Stadtverwaltung anzurufen und sich über den eben geräumten Schnee zu beschweren und zu bitten, diesen doch umgehend zu entfernen? Warum freut man sich nicht einfach, dass die Straße geräumt wurde und erfüllt nun die Pflicht, die jeder Bürger hat, wenn er in Nastätten wohnt. Übrigens nicht nur in Nastätten, diese Pflicht gibt es in allen Gemeinden und Städten!!

Und die besagt folgendes: Alle Gehflächen, die an ein Grundstück grenzen, müssen von Schnee und Eis befreit werden und zwar so, dass die Gehbreite 1,2 Meter beträgt. Auch ohne Bürgersteig oder Gehweg vor dem Haus gilt, dass die Fläche von Schnee und Eis befreit werden muss, so dass die Gehbreite 1,2 Meter beträgt. An den Straßenrändern muss geräumt und bei Glätte gestreut werden. Außerdem ist jeweils die Fahrbahn bis zur Straßenmitte  zu bestreuen und zu räumen, wenn dies nicht durch die Stadt geschieht. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass der Schnee vom Gehweg nicht in die Straßenmitte geworfen werden darf. Das ist ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und kann mit einer Anzeige geahndet werden.

Gerade der letzte Hinweis ist wichtig, denn sonst ist das Räumen der Straßen durch den Bauhof überflüssig. Schaufeln sie den Schnee lieber auf einen Haufen am Rande der Straße, dann freuen sich auch die Kinder, benutzen sie ihre aufgestaute Wut dazu, dem Nachbar, der vielleicht aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen  nicht mehr so gut auf den Beinen ist, zu helfen, ggf. den Schnee mit zu entfernen.

Ein kleines Entgegenkommen, bewirkt ein großes Miteinander!!

 




Kostenfreies Parken in Nastätten

Des einen Freud, des anderen Leid. Dieser Satz trifft auf das kostenfreie Parken in Nastätten voll und ganz zu.

Die meisten freuen sich; kann man doch in Nastätten auf den öffentlichen Parkplätzen für 2 Stunden kostenlos parken und in den Straßen für 1 Stunde. Das einzige was man tun muss, ist eine Parkscheibe gut sichtbar und richtig eingestellt hinter der Windschutzscheibe des Autos auslegen.

Leider befolgt diese Vorgehensweise nicht Jeder und somit kommen wir zum „Leid“ der Thematik. Liegt keine Parkscheibe aus, könnte recht schnell ein „Knöllchen“ an der Scheibe Ihres Autos hängen. Meistens trifft diese Verwarnung auf vollkommenes Unverständnis, obwohl die Mitarbeiter des Ordnungsamtes ja auch nur ihren Job machen und ja nun wirklich nichts dafür können, wenn man selbst vergessen hat die Parkscheibe auszulegen, aber geschimpft hat es sich halt schneller als gelobt.

Die Stadt Nastätten möchte hiermit noch einmal darauf aufmerksam machen, dass es in Nastätten ca. 1.500 Parkplätze gibt, auf denen man kostenfrei Parken darf, wenn man denn eine Parkscheibe auslegt, des weiteren stehen überall in der Stadt entsprechende Hinweisschilder, wo die Parkscheibe ausgelegt werden muss und wie lange hier geparkt werden darf. Darum unsere Bitte:

Parken – Parkscheibe auslegen – entspanntes Einkaufen

Kontakt

Stadtverwaltung Nastätten


Frau Gudrun Hendorf und Frau Andrea Babilon sind Ihre Ansprechpartnerinnen in der Stadtverwaltung

Bahnhofstr. 1
56355 Nastätten

Tel.: (0 67 72) 68 24
oder 80 28 2

Fax: (0 67 72) 29 87

E-Mail: stadt@nastaetten.de

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