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Begge Peter

Er ist schon ein komplettes Ekel: der geschwätzige Hausmeister "Begge Peder" mit seinem maroden Gebiss und den Hosenträgern an viel zu kurzen Hosen. Zwei Stunden lang lässt er kein gutes Haar an seinen merkwürdigen Freunden, an Bürgermeister und Gemeinderat, an der Familie und den Lebensumständen überhaupt. Gehässig und schadenfroh glossiert er seine Umwelt - und zumindest einige der aufgeführten Schwächen dürfte jeder der vor Lachen wiehernden Zuhörer an sich selbst entdecken. Im auch diesmal vollbesetzten Bürgerhaus ist Peter Beck "schon Tradition", wie Erster Beigeordneter Joachim Rzeniecki in seiner Begrüßung betonte. Hier kennt man ihn allerdings auch als einen gern lachenden Menschenfreund, der sich schon seit vielen Jahren zugunsten krebskranker Kinder engagiert. Doch dann setzt er seinen scheußlichen Hut auf, klemmt sich das entstellende Gebiss in den Mund und geht - natürlich mit der charakteristischen Hornbrille - perfekt in seiner Rolle auf als verbissener, übelwollender, gnadenlos meckernder Zeitgenosse. "Mo gugge!" heißt sein neuestes Programm mit haarsträubenden Geschichten, urkomischen Definitionen ("Was ist ein Furz?") und ätzender Kritik. Keine Gnade kennt er für die Jugend mit ihrem Elektronikspielzeug, für Wellness-Kuren ("Essen gehen im Bademantel") und für Schlankheitsbestrebungen. Da machte eine Frau gleich drei Diäten und war immer noch nicht satt. Und er rief höchstpersönlich die Weightwatchers an, "aber niemand hat abgenommen". Seine schönste Erinnerung an die Bundeswehr: Wütend trat sein Fahrlehrer gegen ein vermeintlich leichtes Hindernis. "Dem haben die Fußnägel hinten aus den Springerstiefeln geguckt." Ein "140-Kilo-Täubchen Marlies" beschreibt er anschaulich: "Maße 90 - 60 - 90, und das andere Bein auch."- "Die feiert nur noch runde Geburtstage." Nastätten und Miehlen nennt er "eine ganz besondere Ecke", und an Weinproben sei das erste Bier danach das Beste. Waldorfschulen sieht er ebenso kritisch wie einen Besuch der Festspiele in Bayreuth. "Christian und Isolde" wollte ihm gar nicht gefallen: "Wenn ich den Wagner kriege!". Ein Lob erhielt nur sein alter Doktor: "Der kennt die neuen Krankheiten noch gar nicht." Nimmt man noch seinen ständigen Kampf mit Fremdwörtern und hübsche Taschenspielertricks wie die sich ständig vermehrenden Flaschen oder den "Tortenheber mit Musik" hinzu, so lassen sich die immer wieder durch den Saal hallenden Lachsalven verstehen und der stürmische Schlussapplaus der gut 250 Zuhörer. (wo)



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