25 Jahre Leidenschaft für die Chirurgie – herzlichen Glückwunsch zum Dienstjubiläum, Dr. med. Zlatko Neckov


Sein Weg führte ihn 2001 als Oberarzt der Allgemein- und Unfallchirurgie nach Nastätten. Seit 2011 leitet er als Chefarzt die Klinik für Chirurgie am Paulinenstift Nastätten. Was ihn damals nach Nastätten führte? Seine chirurgische Ausbildung absolvierte Dr. Neckov in Lippstadt, wo er ein breites Spektrum der Allgemein-, Unfall- und Kinderchirurgie kennenlernte. Diese Vielseitigkeit wollte er auch künftig in seinem Berufsalltag anwenden. Hinzu kam eine persönliche Verbindung: Er ist in Nastätten aufgewachsen.

Auch nach 25 Jahren ist seine Begeisterung für die Chirurgie ungebrochen. Besonders schätzt er die Möglichkeit, „schnell ein Therapieergebnis zu sehen“ und unmittelbar zu erleben, wie medizinisches Handeln Menschen hilft. Die Chirurgie hat sich in dieser Zeit stetig weiterentwickelt. Besonders prägend waren für ihn die Einführung der minimalinvasiven Chirurgie (MIC) sowie anatomisch angepasste winkelstabile Implantate, die Eingriffe schonender und für Patienten verträglicher machen.

Ein gutes chirurgisches Team entsteht für Dr. Neckov durch Vertrauen, gegenseitigen Respekt und ein gemeinsames Ziel. Flache Hierarchien sind ihm dabei besonders wichtig: Jeder soll seine Expertise einbringen können, während die erfahrenste Person Verantwortung übernimmt und Orientierung gibt.

Wie viel diese Arbeit bewirken kann, wurde ihm bei einer Begegnung außerhalb des Klinikalltags besonders bewusst: Beim Einkaufen sprach ihn eine junge Frau an und stellte ihm ihren achtjährigen Sohn vor. „Erinnern Sie sich? Sie haben den Jungen als Säugling in der Ambulanz reanimiert. Ohne Sie wäre er nicht mehr hier.“ Dieser Moment ist ihm bis heute im Gedächtnis geblieben. Für Dr. Neckov zeigt er, was Akutmedizin ausmacht: In entscheidenden Augenblicken mit Wissen, Erfahrung und schnellem Handeln für Menschen da zu sein und manchmal Leben nachhaltig zu verändern.

Sein Rat an junge Ärzte fasst seine Haltung zusammen: „Respekt und Sicherheit muss man sich erarbeiten und nicht erschreien.“