Orange Bänke setzen in Nastätten ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen


Nastätten und das Blaue Ländchen setzen ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Die Stadt und die Verbandsgemeinde Nastätten beteiligen sich gemeinsam an der Aktion „Orange Bänke“ des Bündnisses für FrauenSchutz im Rhein-Lahn-Kreis.

Hierzu wurden durch den städtischen Bauhof zwei vorhandene Bänke orange gestrichen. Eine Bank steht im Eingangsbereich der Verwaltung, eine weitere wurde auf dem Marktplatz aufgestellt. Die orange Farbe macht die Bänke zu einem weithin sichtbaren Zeichen gegen Gewalt und soll zugleich auf bestehende Hilfs- und Beratungsangebote für Frauen aufmerksam machen, die von Gewalt betroffen sind.

An den Bänken wurden entsprechende Hinweisschilder angebracht. Über einen QR-Code gelangen Interessierte direkt zu den Informationen des Bündnisses für FrauenSchutz Rhein-Lahn. Dort sind die verschiedenen Hilfs- und Beratungsangebote gebündelt und werden regelmäßig aktualisiert.

„Gewalt gegen Frauen ist ein Thema, das nicht im Verborgenen bleiben darf. Mit den orangenen Bänken möchten wir deutlich machen, dass Betroffene nicht alleine sind und es Unterstützung und Hilfe gibt“, erklären Stadtbürgermeister Marco Ludwig und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jens Güllering.

Beide Bürgermeister haben sich nun die neu gestalteten Bänke gemeinsam vor Ort angeschaut und freuen sich über die Umsetzung der Aktion. „Wir möchten mit unserer Beteiligung ein sichtbares Zeichen setzen und dazu beitragen, das Thema Gewalt gegen Frauen stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken“, so Ludwig und Güllering.

Die Aktion ist Teil eines kreisweiten Engagements des Bündnisses für FrauenSchutz im Rhein-Lahn-Kreis, das sich für die Sensibilisierung zum Thema Gewalt gegen Frauen sowie für einen besseren Zugang zu Hilfs- und Beratungsangeboten einsetzt.

Die orangefarbenen Bänke sollen dabei nicht nur symbolisch für ein klares „Nein zu Gewalt“ stehen. Sie bieten gleichzeitig einen niedrigschwelligen Zugang zu wichtigen Informationen: Wer selbst von Gewalt betroffen ist oder Unterstützung für eine betroffene Person sucht, kann über den QR-Code schnell und unkompliziert erfahren, welche Beratungs- und Hilfsangebote zur Verfügung stehen.

Mit der gemeinsamen Aktion tragen Stadt und die Verbandsgemeinde dazu bei, Aufmerksamkeit zu schaffen, Betroffene zu ermutigen, Hilfe anzunehmen, und gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.